Willkommen bei Pure Horse Therapy,

Ich bin Melissa Moens und ich bin 19 Jahre alt und ich erzähle heute meine Geschichte.
Ich saß schon auf dem Pferd als ich noch nicht mal richtig sitzen konnte. Meine große Schwester hat eine richtige tollen Welsch X Araber Pony namens Roelette. Mit ihr hat alles angefangen. Wenn meine Schwester fertig war mit reiten, durfte ich immer kurz im Schritt eine Runde reiten. Aber ich habe erst richtig angefangen zu reiten als ich 6 Jahre alt war. Das war in einem sehr kleinen Stall mit nur ein paar Ponys. Hier habe ich es noch auf Traditionelle Wege gelernt. Jeden Samstag bin ich da, mit Roelette, hingelaufen.
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Ein paar Jahre später bin ich mal mit meinen Eltern auf einem Penny tag gewesen. Dort war eine Frau mit ihr Pferd Otto, die beiden sind mit ein Hals ring durch einen Springparcours geritten. Seitdem wusste ich das es also auch anders geht. Ich habe mit Roelette auch angefangen mit nur einen Hals ring, ohne Sattel, ohne Trense, zu reiten. Sie hat alles für mich gemacht, weil ich ihr Freiheit gegeben habe. Nach ein paar Jahre habe ich dann aufgehört mit Roelette im Unterricht zu reiten. Meine Schwester ist da nämlich weggezogen und hat natürlich ihre Pferde mitgenommen. Ab und zu habe ich noch wohl mal einen Ausritt mit Roelette gemacht. Aber ich wollte trotzdem noch sehr gerne im Unterricht bleiben, da es mir da echt gut gefiel. Also habe ich angefangen die Ponys da zu reiten. Auch da wollte ich am liebsten ohne Sattel und ohne Trense. Ich habe da unglaublich viel gelernt und es hat mir echt super gefallen. Aber als ich dann 12 Jahre alt war habe ich dann aufgehört da zu reiten.
Meine Mutter, Ingrid, hatte, wo ich 11 Jahre alt war, eine Appaloosa Stute namens Evida gekauft. Ingrid kannte Evida schon länger und ist die auch schon länger geritten. Sie hatte aber leider kein Reitplatz und musste also immer ausreiten gehen. Das ging aber gar nicht entspannt. Ingrid ist da auch noch sehr Traditionell geritten. Irgendwann haben die beiden zusammen richtigen Probleme gekriegt. Ingrid ist dann auf der Suche nach eine Lösung gegangen. So ist die bei Het Lage Woud in die Niederlande gekommen. Ingrid und Evida sind da ein ganzes Wochenende hingefahren. Ab da hat sich alles geändert für die beiden. Es ging immer besser und die Probleme wurden gelöst. Ich habe hier und dort auch ein bisschen davon mitgekriegt, aber bei mir hat es erst richtig angefangen als meine Stute Piper ankam bei uns. Piper wollte gar nichts mit Menschen oder Tieren zu tun haben. Sie wurde importiert aus England und ist dort nicht nur von
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Menschen schlecht behandelt worden, sondern auch von den anderen Pferden. Sie wurde nicht nur schlecht behandelt, sondern sie hatte auch noch einen Halfter in der Nase eingewachsen sitzen. Das Halfter hatte sie schon um seit sie ein Fohlen war und ist seitdem auch nie abgemacht worden. Dadurch konnte sie nicht normal essen und war darum sehr dünn. Als sie dann bei uns angekommen ist, haben wir natürlich sofort das Halfter abgemacht. Wir haben Piper erst ein bisschen Zeit gegeben um sich auszuruhen. Irgendwann konnte sie ziemlich normal essen und sah auch schon ein Stück besser aus, ich habe also die Entscheidung getroffen um anzufangen mit unser Training. Das ist völlig in der Hose gegangen und sie wollte gar nichts mit mir zu tun haben. Ich war erst 13 Jahre alt und wusste noch nicht viel von Parelli oder überhaupt von Natural Horsemanship. Ich bin dann zusammen mit Piper ein Wochenende nach Het Lage Woud gefahren. Wir sind da so gut weggekommen! Ab da kamen erst wirklich meine Interessen an natürliches halten und umgehen von Pferde. Piper war viel offener und hatte jetzt wirklich spaß an der Arbeit. Wir haben noch ein paar Wochen trainiert bis es dann nicht mehr ging. Es wurde wieder Herbst und da wo unsere Pferde standen war es immer Katastrophe. Als die ganzen Matsche dann endlich wieder weg war konnten wir auch nicht weiter trainieren, weil Piper war hoch trächtig. Am 2 Mai war dann der Geburt von meinem Hengst O´Malley. Langsam habe ich mit Piper wieder ein bisschen trainiert und natürlich habe ich auch die anfangs Sachen mit O´Malley angefangen. Aber ein Fohlen alleine ist auch nicht toll. So sind wir also auf der Suche gegangen nach noch eine Tinker Stute mit Fohlen, damals wollten wir sogar am liebsten einen Hengsten Fohlen dazu haben. Irgendwann sind wir dann bei Mare und O´Livia rausgekommen. O´Livia war noch so klein und nur 5 Tage jünger als O´Malley, aber so verängstigt. Mare war auch komplett traurig und hat einfach um Hilfe geschrien. Wir sind also für Mare und O´Livia gegangen. Und das war einfach der Perfekte Match. O´Livia konnte O´Malley gut Händeln und die beiden wurden echt beste Freunde. Mare brachte eine gewisse ruhe mit sich mit und passte auch perfekt in unsere Herde
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Dann kam der Tag! Es war 27. Juli 2016. Wir sind umgezogen nach Deutschland.
Endlich haben wir die Pferde am Haus stehen und haben wir unsereigenen Reitplatz.
Ab da habe ich angefangen mit alle Pferde zu trainieren. Hier hat Parelli sehr viel geholfen aber war für mich einfach nicht alles und habe ich angefangen mein eigenen weg zu finden. So habe ich ganz viele Methoden gelernt und daraus meins gemacht. Es ist mein Leben um mit Pferde zu arbeiten und zusammen zu wachsen.

 

Ich habe schon vieles gelernt von unterschiedliche Pferde, von jung bis alt und von groß bis klein. Ich bin immer noch am Lernen und habe noch einiges vor. Ich hoffe, dass ich viele Pferde und auch Menschen helfen darf und dass ich noch vieles dazu lernen werde.
Mein Ziel ist es, um Pferde sowohl Geistig als auch Körperlich in Gleichgewicht zu bringen.

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